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Was das Herz begehrt

Benefiz-Aktion des Hospitals zum Heiligen Geist

 „Es lohnt sich, das Herz gut zu behandeln“  

Am dritten Freitag im November ist bundesweiter Vorlesetag. Kempens Beitrag hierzu kommt vom Heilig-Geist-Hospital. In zweiter Auflage ging es diesmal um das Herz. Der neue Vorleseort Kino war dabei ein Volltreffer. 

Herzlich willkommen: In den Kempener Lichtspielen begrüßen das Publikum zum Leseabend mit eingebauten Talk-Einlagen Hospital-Geschäftsführer Thomas Paßers, Moderator Axel Küppers, Vorleserin Susanne Stangl und Kardiologie-Chefarzt Dr. Dragan Radosavac. Foto: Luca Küppers

Knapp 90 Gäste strömten anlässlich Lesung und Talk in die Kempener Lichtspiele. Für sie hatten die Vorleserin Susanne Stangl, Kardiologe Dr. Dragan Radosavac und Moderator Axel Küppers ein wichtiges Thema unterhaltsam und informativ aufbereitet: Was das Herz begehrt - so der Titel des Abends, an dem es knapp zwei Stunden um unser wichtigstes Organ ging. Anlässlich des bundesweiten Vorlesetags war das Kempener Hospital zum Heiligen Geist als Veranstalter bewusst aus dem Krankenhaus-Ambiente rausgegangen und hatte mit dem Kino im Herzen der Altstadt einen außergewöhnlichen Leseort entdeckt.

"Wie schafft es das Herz eigentlich, mal langsam, mal schneller, aber immer in der richtigen Abfolge zu schlagen?" Bereits der erste Satz der Vorleserin Susanne Stangl elektrisierte die Zuhörerinnen und Zuhörer. Die erfahrene Schauspielerin und Synchronsprecherin aus Köln las an diesem Abend insgesamt sieben Passagen aus dem 2017 vom Autorenduo Felix Schröder und Nina Weber vorgelegten Buch. Alle Facetten des Herzens kamen so zur Sprache: Broken Heart Syndrom, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Vorhofflimmern, Organspende, Alkohol & Nikotin, Sportlerherz, Sex ...

Damit es nicht zu literaturschwer wurde, interviewte der Journalist zwischendurch den Chefarzt der Kardiologie am Heilig-Geist-Hospital. Dr. Radosavac gab dabei sehr sympathisch zu, dass er selbst früher mal die eine oder andere Zigarette geraucht hat, im Studium bei Prüfungen Herzklopfen hatte, heute zu wenig Sport treibt und gerne auch beim Festschmaus oder Glas Rotwein einmal Fünfe gerade sein lässt. "Wichtig ist aber, dass wir uns bewusst machen, was unser Herz leistet. Und dass es sich lohnt, dieses zentrale Organ gut zu behandeln", so der 44-Jährige. Das Publikum hing nicht nur gefesselt an den Lippen von Dr. Radosavac und Susanne Stangl, sondern informierte sich auch an den Info-Ständen von Deutscher Herzstiftung und Artemed Stiftung. Mit den 10 Euro Eintritt, den jeder bezahlt hatte, unterstützt das Hospital wie im Vorjahr bei "Darm mit Charme" die Artemed Stiftung, die sich für eine gute medizinische Versorgung in Entwicklungsländern stark macht. Mit dem Lese-Talk an einem spannenden Ort hat das Hospital nunmehr eine Marke geschaffen, die einerseits beste Unterhaltung am Vorlesetag bietet, zu relevanten medizinischen Themen umfassend aufklärt und darüber hinaus für eine gute Sache die Werbetrommel rührt. Was das Herz begehrt! www.krankenhaus-kempen.de