Steigende Zinsen

Warum man jetzt noch einen Bausparvertrag abschließen sollte und damit auch die Anschlussfinanzierung absichern kann.

Nach gut 11 Jahren hat die Europäische Zentralbank den Leitzins angehoben, für September ist eine weitere Erhöhung geplant. Das heißt, die Zinsen steigen und die Zeit der günstigen Kredite und Baufinanzierungen scheint vorbei.  Aber – und das wird Sparer freuen – auch die Geldanlagezinsen dürften steigen. Hinsichtlich Teuerung und Inflation stellt sich aber nun erst recht die Frage, wie man am besten vorsorgen, sein Geld anlegen und sich vor dem Verlust des Eigenheims absichern kann. Dazu haben wir Ralf Baldeweg befragt. Der Experte berät und betreut seit fast 40 Jahren mit seinem Team für die Allianz Kunden am Niederrhein zu dieser Thematik.

COMEBACK DES BAUSPARVERTRAGS

„Es gibt da diesen Spruch: ‚Totgesagte leben länger‘ und der trifft aktuell voll auf das Bausparen zu,” erzählt Ralf Baldeweg. „In Zeiten der günstigen Baufinanzierungen ist Bausparen fast in Vergessenheit geraten und erlebt jetzt, da die Zinsen wieder steigen, ein wahres Comeback. Das staatlich geförderte Sparmodell mit Wohnungsbauprämien ist eine Kombination aus Sparen und zinsstabilem Bauspardarlehen, das vor steigenden Marktzinsen schützt. Bedeutet: Mit einem Bausparvertrag werden die Konditionen für ein späteres Darlehen mit Vertragsbeginn verbindlich vereinbart.”

Das macht Bausparen heute auch für junge Erwachsene wieder attraktiv. Tatsächlich, so berichtet Ralf Baldeweg, planen viele der Anfang bis Ende Zwanzigjährigen vorausschauender. Quality-Time mit Freunden und Familie habe für sie einen hohen Stellenwert. Nicht wenige wollen eine eigene Familie gründen und träumen von einer Eigentumswohnung oder dem Eigenheim im Grünen.

Aber nicht nur für diejenigen, die mit dem Bausparen beginnen möchten, sondern auch denjenigen, die vor Kurzem erst eine Baufinanzierung zu sehr günstigen Zinsen und einer kurzen Darlehenslaufzeit, in der Regel 10 Jahre, abgeschlossen haben, empfiehlt Ralf Baldeweg jetzt schnell zu handeln: „Mit Blick auf den Zinsmarkt zeichnet sich ab, dass die fällige Anschlussfinanzierung, durch steigende Zinsen und Tilgung, richtig teuer werden wird. Wer sich und sein Eigenheim davor schützen möchte, der ist gut beraten jetzt noch einen Bausparvertrag abzuschließen und sich die verbindlichen Konditionen zu sichern.”

Übrigens: Auch für diejenigen, die heute schon wissen, dass in naher Zukunft eine energetische Sanierung wie z.B. neue Fenster, ein neues Dach oder ähnliches ansteht, kann ein Bausparvertrag eine clevere Option für ein zinssicheres Darlehen sein.

AKTIV GEMANAGTE DEPOTS: EINE SINNVOLLE LÖSUNG FÜR MITTEL- BIS LANGFRISTIGE SPARPLÄNE

Wer nicht vor hat zu bauen, eine Immobilie zu kaufen oder zu sanieren, sondern lieber regelmäßig einen festen Betrag für die großen und kleinen Träume des Lebens zurücklegen möchte, dem empfiehlt Ralf Baldeweg AktivDepots als gemanagte Anlagelösung. Die Allianz bietet dazu unterschiedliche Modelle an, von solide bis sehr dynamisch, mit Timing-Option und Sparplan. Sie unterscheiden sich in ihrem Anteil an chancenreichen und wertstabilen Anlagen. Allen gemein ist, dass man selber nicht viel tun muss.

Abgesehen von einer einmaligen Abschlussgebühr – je nach Art des AktivDepots in Höhe von 3% - max. 5,5% der Einzahlungssumme – sowie einer jährlichen Depotgebühr von 40 Euro, fallen auch keine weiteren Kosten oder Gebühren an.

Zu Beginn legt man mit einem Experten wie Ralf Baldeweg das Anlageziel, die Renditeerwartungen, Risikobereitschaft sowie den Anlagehorizont fest: „Daraus ermitteln wir dann die passende Allianz AktivDepot-Variante für unsere Kunden. Die Betreuung des Depots übernimmt das Anlagemanagement, hinter dem ein internationales Expertennetzwerk der Allianz steht, das die Entwicklung an den Kapitalmärkten im Blick hat, die Allianz AktivDepots regelmäßig überprüft und bei Bedarf der Marktsituation anpasst.“

Während Bausparverträge oder AktivDepots mittel- bis langfristig ausgerichtet sind, eignet sich für jemanden, der sein Geld vorübergehend sicher „parken“ möchte, ein Tages- bzw. Festgeldkonto oder ein Allianz ParkDepot: „Wenn zum Beispiel ein Geldbetrag geerbt oder eine Lebensversicherung ausbezahlt wird und der Kunde noch nicht weiß, wie bzw. wofür er das Geld verwenden möchte, dann bietet sich ein ParkDepot an. Die Rendite ist nicht hoch, aber deutlich höher, als wenn es zuhause unter der Matratze liegt und sicherer ist es allemal,” so der Experte.

MEHR ERFAHREN
www.allianz-baldeweg.de

 

Text: Sonja Raimann, NiederRhein Edition 2022

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