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Panoramen der Industriekultur


Text: RVR | Bilder: RVR

Foto: ©RVR, Thomas Berns
Foto: ©RVR, Thomas Berns

„Schau mal, da vorne wohnen wir! Ganz dahinten, ist das die Schalke-Arena?“ …von den Panoramen der Industriekultur kann man viel entdecken.

 

Die Sicht „von oben“ reizt die Menschen seit eh und je und auch in der Metropole Ruhr zieht es jährlich tausende Gipfelstürmer auf die Halden und Landmarken. Bergehalden, Abraumdeponien, Industrieanlagen oder Fernsehtürme – das Ruhrgebiet kann man an vielen Stellen und ungewöhnlichen Orten von oben betrachten.

Route Industriekultur

Eine rund 400 Kilometer lange, ausgeschilderte Straßenroute erschließt das industriekulturelle Erbe der Region. Zu den Höhepunkten dieser Route zählen die 25 sogenannten Ankerpunkte, wie etwa das Welterbe Zollverein, der Gasometer oder der Landschaftspark Duisburg-Nord.

Sehenswerte Siedlungen, wie die Margarethenhöhe in Essen oder die Siedlung Teutoburgia in Herne gehören ebenso zur Route, wie die Panoramen der Industriekultur. Die Route der Industriekultur hat aus den ungezählten Aussichtspunkten der Region 17 Panoramen ausgewählt, von denen besonders beeindruckende Ausblicke möglich sind. Etliche dieser Landmarken wurden in den letzten Jahren künstlerisch umgestaltet. Skulpturen wie die „Himmelstreppe“ oder die monumentale „Bramme für das Ruhrgebiet“ machen Haldenspitzen zu symbolträchtigen Aussichtspunkten.

Eine „Bramme“ am Zugang zum Panorama informiert über den Standort, seine Geschichte und heutige Nutzung. Viele Gipfel sind darüber hinaus mit Panorama-Tafeln ausgestattet. In der verwirrenden Vielfalt des Sichtbaren und dem ungewohnten Blick aus der Vogelperspektive zeigen diese Tafeln markante Objekte. Aber keine Sorge, zum Raten, Spekulieren und Erkennen bleibt genug Raum. Die Route der Industriekultur lädt sie ein, den Blick auf eine außergewöhnliche Region von ganz besonderen Aussichtspunkten zu genießen.

Für genauere Angaben zur Route der Industriekultur und zu den Panoramen der Industriekultur finden Sie alle Informationen im Internet: www.route-industriekultur.de