Die drei Leben der Cate Kay

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Ein fesselnder Roman über Identität, Freundschaft und die Macht von Geschichten - emotional, überraschen und mitreißend bis zur letzten Seite.
Cate Kay ist ein Phänomen: Ihre Romantrilogie wurde zum internationalen Bestseller und gefeierten Hollywood-Film. Doch ihre wahre Identität ist ein gut gehütetes Geheimnis. Was niemand ahnt: Hinter Cate verbirgt sich Cass Ford, und hinter Cass verbirgt sich Annie, ein Mädchen aus der Kleinstadt mit einem tragischen Geheimnis. Jetzt, in ihrer Villa in den Hollywood Hills, schreibt sie ihre Memoiren. Zum ersten Mal erzählt sie, was damals wirklich geschah - und setzt damit nicht nur ihre Anonymität, sondern auch ihre Existenz aufs Spiel.
Mein Fazit
An Die drei Leben der Cate Kay bin ich drangeblieben, weil ich verstehen wollte, was hinter dieser Frau steckt und wie sich ihre Geschichte am Ende zusammensetzt. Aber es war nicht leicht, ich fand manches zunächst verwirrend, weil man sich erst einmal in diese verschiedenen Ebenen, Identitäten und Zeitsprünge hineinarbeiten muss: Hinter Cate Kay steckt Cass Ford, und hinter Cass wiederum Annie – drei Namen, drei Versionen eines Lebens, das von Flucht, Schuld und Neuanfängen geprägt ist – und vielen weiteren Menschen.
Gerade dieses anfängliche Nicht-sofort-Hineinkommen passt im Rückblick aber auch zur Figur selbst. Cate bleibt lange schwer greifbar. Sie ist keine Heldin, die man sofort versteht, sondern jemand, dem man erst nach und nach näherkommt. Und genau daraus entsteht die Spannung des Romans: Man liest weiter, weil man wissen will, was passiert ist, warum sie ihr Leben immer wieder neu erfunden hat und was am Ende unter all diesen Identitäten übrig bleibt.
Der Roman spannt dabei einen großen Bogen – von einer Kleinstadt im Bundesstaat New York über New York City bis nach Hollywood. Cate Kay ist als Autorin ein gefeiertes Phänomen, doch die Frau dahinter lebt im Verborgenen und erzählt nun selbst, wie aus Annie erst Cass und schließlich Cate wurde.
Für mich lebt das Buch deshalb vor allem von diesem Wunsch, hinter die Fassade zu kommen. Nicht jede Passage war für mich sofort zugänglich, aber der innere Antrieb blieb: verstehen wollen, weitergehen wollen, wissen wollen, wie sich alles fügt. Das Ende fand ich versöhnlich, aber nicht ganz rund. Nach dem langen Aufbau hätte manches, dann doch noch etwas mehr Raum bekommen dürfen. (SoRa)
Über die Autorin
Kate Fagan, geboren 1981, ist eine mit dem Emmy-Award ausgezeichnete Sportjournalistin und ehemalige Basketballspielerin. Ihr Sachbuch What made Maddy Run stand wochenlang auf der New York Times Bestsellerliste. Die drei Leben der Cate Kay ist ihr Debutroman. Sie lebt mit ihrer Frau und ihrem Hund in Charleston.






























