»Drei Tage im November« von Christa Holtei

1811 – Düsseldorf steht Kopf. Der lang erwartete Besuch Napoleons sorgt für Aufregung in der Residenzstadt am Rhein. Ausgerechnet jetzt werden ein kaiserlicher Kurier und ein Kaufmannssohn ermordet. Der junge Commissar Jakob Hartenfels entdeckt bald eine Verbindung zwischen den Fällen. Unterstützt von Hofkammerrat Hermann Joseph Beuth setzt er alles daran, die Morde aufzuklären, ehe der Kaiser die Stadtgrenze erreicht.

Nicht nur, dass die Autorin mit ihrem historischen Kriminalroman einen wunderbaren Einblick in die napoleonische Zeit und die Gepflogenheiten gewährt, ihr gelingt es vor allem das alte Düsseldorf, ganz wunderbar vor dem geistigen Auge des Lesers aufleben zu lassen. Wer Düsseldorf kennt, schreitet unwillkürlich im Geiste die Wege ab, die Commissar Beuth und Polizeidiener Bruck bei der Aufklärung des Morde zurücklegen und erlebt dabei die ein oder andere Überraschung. Persönlich hätte ich mir eine Karte im Buch gewünscht, um so manchen Weg, so manchen Schauplatz noch besser nachvollziehen zu können, aber es ging auch ohne und den Rest hat eh die Phantasie erledigt. Eine klare Leseempfehlung an alle die gerne historische Romane lesen insbesondere diejenigen, die Düsseldorf (glauben zu) kennen.

Drei Tage im November
Düsseldorf 1811

von Christa Holtei ist im DROSTE Verlag erschienen.
ISBN 978-3-7700-2111-6, € 22,00

 

 

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