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Deutsche unterschätzen Bedeutung von Naturwissenschaft im Alltag

Globale Studie von 3M

Text + Bilder: 3M | NiederRhein Edition, Ausgabe 01/2019

3M zählt zu den innovativsten Unternehmen weltweit. Wissenschaft und Forschung gehören zur DNA des Multitechnologiekonzerns und prägen dessen Kultur. Das Produktportfolio umfasst rund 55.000 Produkte. Weltweit beschäftigt 3M mehr als 8.100 Forscher. Um herauszufinden, inwiefern Wissenschaft Wertschätzung und Vertrauen in der allgemeinen Bevölkerung erfährt, hat 3M eine globale Studie in Auftrag gegeben, die überraschende Erkenntnisse liefert: Insgesamt wurden 14.000 Menschen aus 14 Ländern zu ihrem Wissen und ihrer Wertschätzung in Bezug auf Naturwissenschaften befragt. 

Offensichtlich ist das Verhältnis der Bundesbürger zur Naturwissenschaft zweischneidig: Einerseits sind sie noch stärker fasziniert als Menschen in anderen Ländern, andererseits betrachten sie die Folgen von neuen Erkenntnissen in Wissenschaft und Technik mit größerer Skepsis. Dabei sind sich zwei Drittel der Bundesbürger des großen Einflusses von Wissenschaft und Technik auf die Gesellschaft bewusst. Allerdings erkennt nur ein Drittel ihre Bedeutung für den persönlichen Alltag. 

Die Erwartungen, die die Bevölkerung an Naturwissenschaften stellt, sind allerdings hoch: Etwa drei von vier Menschen erwarten von den Naturwissenschaften Lösungen für die großen globalen Herausforderungen. Dabei sind die Deutschen (74 Prozent) nicht ganz so optimistisch wie der globale Durchschnitt (77 Prozent). Aber auch sie erhoffen sich positive Auswirkungen beim Zugang zu günstigen erneuerbaren Energien, zu sauberem Wasser und zur Abwasseraufbereitung sowie bei der Behandlung von Krankheiten.

Jeder dritte befragte Deutsche (36 Prozent weltweit) stimmt außerdem der Aussage zu, dass nur Genies als Wissenschaftler Karriere machen können. Dass es gut war, auf eine eigene wissenschaftliche Karriere zu verzichten, davon sind sogar 63 Prozent der Deutschen überzeugt (global sind es 53 Prozent). Allerdings würden 81 Prozent (82 Prozent weltweit) ihren Kindern dazu raten, eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen.  Zudem zeigt die Studie markante Unterschiede zwischen den Einstellungen von Frauen und Männern: Frauen räumten eher als Männer ein, nichts über Naturwissenschaft zu wissen (21 Prozent gegenüber 15 Prozent) und finden eine Karriere in Technik und Ingenieurswesen nicht so erfüllend wie Männer (9 Prozent gegenüber 25 Prozent). Frauen interessieren sich jedoch mehr für Medizin (20 Prozent gegenüber 14 Prozent) und Biowissenschaften (15 Prozent gegenüber 10 Prozent) als Männer. Diese Unterschiede in den Einstellungen der Menschen zu erkennen und zu verstehen, war ein wesentlicher Grund für den Innovationskonzern 3M, den „State of Science Index“ ins Leben zu rufen und die Entwicklung jährlich weiter zu verfolgen.  „Die Welt erlebt täglich mehr technischen Fortschritt und die Wissenschaft bringt diesen voran. Wir wollen die Daten aus der Studie öffentlich verfügbar machen und hoffen, dass wir damit Verfechter der Naturwissenschaft und zukünftige Naturwissenschaftler auf der ganzen Welt inspirieren und zu einer größeren Wertschätzung der Naturwissenschaften beitragen können“, so 3M Forschungschef John Banovetz.

Weitere Informationen und  die vollständigen Studienergebnisse zu 3M State of Science Index finden Sie online unter www.3mdeutschland.de.

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Der Multitechnologiekonzern 3M wurde 1902 in Minnesota, USA, gegründet und zählt heute zu den innovativsten Unternehmen weltweit. 3M ist mit mehr als 90.000 Mitarbeitern in 200 Ländern vertreten und erzielte 2016 einen Umsatz von über 30 Mrd. US-Dollar. Grundlage für seine Innovationskraft ist die vielfältige Nutzung von 46 eigenen Technologieplattformen. Heute umfasst das Portfolio mehr als 50.000 verschiedene Produkte für fast jeden Lebensbereich. 3M hält über 25.000 Patente und macht rund ein Drittel seines Umsatzes mit Produkten, die weniger als fünf Jahren auf dem Markt sind.

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