HEINZ TROX STIFTUNG: Gelungene Nachfolgeregelung am Beispiel TROX

TROX, der Global Player vom Niederrhein, setzt nachhaltig Maßstäbe. Seit fast 75 Jahren steht das Unternehmen aus Neukirchen-Vluyn weltweit für innovative Technik. Zukunftsorientiert und die Kontinuität im Fokus wurde das Familienunternehmen vom Firmenpatriarchen Heinz Trox in das Eigentum seiner gemeinnützigen Stiftung überführt. Davon profitieren die Mitarbeitenden, die Region und das Gemeinwesen.

TROX entwickelt und vertreibt Komponenten und Systeme für die Klima- und Lüftungstechnik. Dort, wo das Zusammenspiel von Systemkomponenten entscheidend ist, bietet TROX Systeme aus einer Hand. Durch optimale Abstimmung von Lüftungszentralgeräten und den nachgeschalteten Komponenten im Luftverteilungssystem maximiert TROX die Energieeffizienz und leistet so einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Betrieb von Gebäuden, damit wir Menschen uns darin wohlfühlen, gut leben und arbeiten können. Eine Mission, die sich TROX auf die Fahne geschrieben hat und konsequent verfolgt.

Wer nun meint, dass das Streben nach dem Wohl des Menschen einer cleveren Marketingstrategie entsprungen sei, der täuscht sich gewaltig. Tatsächlich ist das unternehmerische Leitbild „Der Mensch ist der Maßstab und sein Wohlbefinden unser Ziel“ der Grundpfeiler für sämtliche unternehmerische Entscheidungen seit der Unternehmensgründung 1951 in Neukirchen-Vluyn durch die Brüder Heinrich und Friedrich Trox. Bis heute wird bei TROX danach gelebt und gehandelt.

Neukirchen 1952: Schon nach kurzer Zeit hatte sich die Zahl der Mitarbeitenden fast verdoppelt. Foto:©TROX
Vluyn 1958: Heinrich Trox an seinem 50. Geburtstag im Kreise seiner Angestellten. Foto:©TROX
Anholt 1961: Blick in die neuen Fertigungshallen. Foto:©TROX
Goch 1981: Grundsteinlegung für das neue Filterwerk mit Heinz Trox. Foto:©TROX
Hong Kong 1981: Heinz Trox und der Managing Director der neu gegründeten Tochtergesellschaft telefonieren mit potenziellen Kunden. Foto:©TROX

Voraussicht und Weitblick

Heinz Trox, der 1959 in das Unternehmen eintrat und 2006 zum Hauptgesellschafter wurde, machte mit seiner vorausschauenden Art und seinem Weitblick TROX zu einem weltweit anerkannten Technologieführer, der sich heute im globalen Konzernverbund TROX präsentiert. Unter seiner Führung und durch Förderung intensiver Forschung und Entwicklung wuchs die Produktpalette, und das Unternehmen expandierte im In- und Ausland.

Voraussicht und Weitblick bewies Heinz Trox auch an anderer wegweisender Stelle. Selbst kinderlos verheiratet, beschäftigte er sich frühzeitig mit der Frage der Unternehmensnachfolge bzw. wie das Fortbestehen des Unternehmens zu sichern sei. Dem unternehmerischen Leitbild folgend rief er 1991 die gemeinnützige Heinz Trox-Stiftung ins Leben. So stellte er sicher, dass das Unternehmen nach seinem Ableben nicht zerschlagen und veräußert werden kann und seine Mitarbeitenden weiterhin bei einem der Region verbundenen, aber weltoffenen Arbeitgeber an zukunftsfesten Arbeitsplätzen tätig sein können. In der Stiftungssatzung heißt es dazu: „Mit der Errichtung der Stiftung verfolgt der Stifter die Intention, die Unternehmensnachfolge der TROX GmbH sicherzustellen sowie die TROX GmbH zu erhalten. In diesem Sinne entspricht es dem Willen des Stifters, dass die nach seinem Ableben auf die Stiftung übergehende Beteiligung des Stifters an der TROX GmbH dauerhaft in deren Eigentum verbleibt. Eine Abgabe bzw. Veräußerung von Geschäftsanteilen ist daher grundsätzlich ausgeschlossen.“

Das Organ an der Spitze der Stiftung ist der fünfköpfige Stiftungsrat. Faktisch blieb Heinz Trox aber zu seinen Lebzeiten die überragend prägende Persönlichkeit sowohl für die Stiftung als auch für das Unternehmen. Am 1. Oktober 2015 verstarb Heinz Trox und, wie testamentarisch festgelegt, wurden seine Anteile am Unternehmen auf die Stiftung übertragen. 

„Heinz Trox stattete die Stiftung bei Gründung mit einem soliden Geldvermögen aus, sodass sie ihre gemeinnützigen Zwecke unmittelbar verfolgen konnte. Diese Zwecke sind einerseits die Forschungsförderung im Bereich der physikalischen Innenraumqualität (Licht, Luft und Akustik) sowie andererseits die Unterstützung sozialer Aktivitäten und Bildungsprojekte, vor allem an den deutschen Standorten des Unternehmens,” berichtet Prof. Dr. Hans Fleisch, Vorsitzender des Stiftungsrates der Heinz Trox-Stiftung. „Wenn der Unternehmer stirbt und das von ihm patriarchalisch geführte Familienunternehmen in das Eigentum einer Stiftung übergeht“, so Hans Fleisch weiter, „ist das natürlich eine einschneidende Veränderung – nicht nur in rechtlicher Hinsicht.“

Zwar hatte Heinz Trox dem von ihm berufenen Stiftungsratsvorsitzenden gemäß Satzung eine in mancher Hinsicht besondere Stellung eingeräumt. Dieses Konstrukt sieht allerdings auch vor, dass die Verantwortung nunmehr auf mehrere Schultern verteilt wird und wesentliche Entscheidungen in Gremien mit geordneten Verfahren getroffen werden. Damit wird gewährleistet, dass zum einen das Wohl und Wehe von Stiftung und Unternehmen nicht an einem Einzelnen hängt. Zum anderen werden wichtige Entscheidungen zu personellen und strategischen Fragen in die Hände von Organmitgliedern und Führungskräften gelegt, die verschiedene Kompetenzen und Persönlichkeitsmerkmale vereinen. Frau Brigitta Trox, Witwe des Stifters, gehört als Ehrenmitglied dem Stiftungsrat an.

Heute hält die Stiftung direkt und indirekt über 98 % der Geschäftsanteile an TROX. Diese Beteiligung stellt den wesentlichen Vermögenswert der Stiftung dar; die Dividendenausschüttung der TROX GmbH ist heute die hauptsächliche wirtschaftliche Grundlage für die Fördertätigkeit der Stiftung – und die kann sich sehen lassen.

Heinz Trox (*1934 - †2015) beschäftigte sich frühzeitig mit der Frage der Unternehmensnachfolge bzw. wie das Fortbestehen des Unternehmens TROX zu sichern sei.
Prof. Dr. Hans Fleisch, Vorsitzender des Stiftungsrates der Heinz Trox-Stiftung. Foto: ©Trox
Paul Schwarz, Vorstandsvorsitzender der Heinz Trox-Stiftung. Foto:©Trox
Christine Roßkothen, Mitglied des Stiftungsvorstands der Heinz Trox-Stiftung. Foto:©Trox

Forschung, Bildung und soziales Engagement

Heinz Trox-Stiftungspreis für Absolventen

Von der Unterstützung von Bildungseinrichtungen bis zur Finanzierung von Forschungsvorhaben, die sich mit gesundem Raumklima befassen, ist die Heinz Trox-Stiftung eine treibende Kraft für Innovationen. So fördert die Heinz Trox-Stiftung seit 2018 bundesweit Fachhochschulen, die sich schwerpunktmäßig mit Fragen der Verbesserung des Innenraumklimas beschäftigen. Verteilt über 10 Jahre stellt die Stiftung dafür eine Million Euro zur Verfügung. Die Stiftung lobt einen jährlichen Absolventenwettbewerb aus, bei dem unter den eingereichten Abschlussarbeiten die drei besten mit je 3.333 Euro ausgezeichnet werden. Neben der wissenschaftlichen Anerkennung freuen sich die Preisträger auch über diese finanzielle Starthilfe ins Berufsleben.

Angenehmes und gesundes Innenraumklima in Klassenräumen und Pflegegebäuden

Zur Durchführung wissenschaftlicher Eigenprogramme gründete die Stiftung bereits 2016 die gemeinnützige Heinz Trox Wissenschafts gGmbH mit Sitz Aachen. In enger Kooperation mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der dortigen RWTH und anderen Universitäten sowie Fachhochschulen im Bundesgebiet wird Grundlagenforschung zum Thema „angenehmes und gesundes Innenraumklima“ durchgeführt. „Von dieser Grundlagenarbeit der gGmbH profitiert die Gesellschaft”, ist Paul Schwarz, Vorstandsvorsitzender der Heinz Trox-Stiftung überzeugt. „Schon vor Beginn der Covid-Pandemie hatten wir entschieden, bei der Wissenschaftsförderung einen Schwerpunkt auf ‚Gesunde Luft für Schulen‘ zu legen.“ Zunächst wurde eine Feldstudie organisiert, in deren Rahmen die Mitarbeitenden der Wissenschafts gGmbH in 48 Klassenräumen an 23 Schulen in Neukirchen-Vluyn und Aachen messtechnische Untersuchungen und Befragungen zu Luftqualität, thermischem Komfort, Akustik und Beleuchtung durchführten.

Die Ergebnisse waren besorgniserregend: Allein der CO2-Gehalt erreichte in vielen Räumen hygienisch inakzeptable Werte, die die Gesundheit und auch Lernfähigkeit beeinträchtigen. Die Stiftung ließ daraufhin im Rahmen einer Interventionsstudie in Neukirchen-Vluyn, Klassenräume der Antonius-Grundschule, der Gesamtschule Niederberg und des Julius-Stursberg-Gymnasiums mit innovativer Lüftungstechnik, Moduldecken für bessere Akustik sowie optimierter Beleuchtung ausstatten. Die Veränderungen werden von den Wissenschaftlern ebenfalls messtechnisch und durch Befragungen bewertet.

Die Untersuchungen dazu laufen weiter und die gewonnen Erkenntnisse werden schrittweise veröffentlicht auf www.htx-wissenschaft.de.

Konzepte für die einfach durchzuführende Nachrüstung von lufttechnischen Anlagen in Pflegegebäuden

„Aber schon jetzt profitieren die Schüler wie Lehrkräfte davon, und unsere langfristigen Untersuchungen werden dazu beitragen, Mängel im Bereich von Schulbauten aufzuzeigen und für positive Veränderungen zu sorgen“, so berichtet Paul Schwarz. „Im Rahmen unseres sozialen Engagements hatten wir in der Vergangenheit immer wieder Kontakt zu Pflegeeinrichtungen. Pflegegebäude verfügen in aller Regel nicht über lufttechnische Anlagen. Abhilfe ist auch dort dringend erforderlich. Einerseits leben in ihnen Menschen, die es aufgrund auf ihrer körperlichen Konstitution gerne warm haben, andererseits muss es das Pflegepersonal im selben Raum körperlich hart arbeiten, um die zu pflegenden Menschen gut zu versorgen. Auch der Faktor Geruch wird von vielen Bewohnern und Pflegekräften genannt. Hier wurden im Rahmen von Feldforschungen in verschiedenen Pflegeeinrichtungen durch Mitarbeitende der gGmbH Bestandsdaten aufgenommen. Wir werden demnächst Konzepte für die einfach durchzuführende Nachrüstung von lufttechnischen Anlagen in Pflegegebäuden vorlegen. Bei allen Forschungsaktivitäten berücksichtigen wir natürlich auch die Themen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.”

Vielfältiges und breit aufgestelltes Engagement der Heinz Trox-Stiftung rund um Schule, Kita und Seniorenheime

Dass die Heinz Trox-Stiftung wissenschaftliche Tätigkeiten und im Bereich der Klima- und Lüftungstechnik fördert und unterstützt ist naheliegend. Aber auch das Engagement der Stiftung im sozialen und karitativen Bereich an den Standorten Neukirchen-Vluyn, Goch, Isselburg-Anholt und Bad Hersfeld ist enorm und vielfältig. So konnte dank der Spendengelder das Jugendzentrum ASTRA in Goch mit einem Proberaum für Musikbands und einem kleinen Tonstudio ausgestattet werden. Auch der Neubau eines Bewegungsraums für Kleinkinder wurde von der Stiftung finanziert. Durch eine Spende der Heinz Trox-Stiftung konnte die Feuerwehr Isselburg einen Kleinbus für die Jugendarbeit anschaffen.

Das Engagement der Heinz Trox-Stiftung im sozialen und karitativen Bereich an den Standorten Neukirchen-Vluyn, Goch, Isselburg-Anholt und Bad Hersfeld ist enorm und vielfältig. Fotos: ©Trox

In Neukirchen-Vluyn finanziert die Stiftung ein E-Rikscha-Projekt, das älteren oder gehbehinderten Bürgern die Möglichkeit eröffnet, ihren oft sehr kleinen Bewegungsradius zu erweitern. Die Heinz Trox-Stiftung unterstützt die Stadt Neukirchen-Vluyn darüber hinaus im Rahmen der städtischen Agenda für Nachhaltige Entwicklung und fördert unter anderem die App Dorffunk, die gezielt für Menschen über 60 entwickelt wurde. „Die der App soll Menschen vernetzen und Einsamkeit älterer Menschen entgegenwirken. Sie dient Menschen über 60 als Informationsplattform, über die sie Angebote in ihrer Gemeinde entdecken, Hilfe finden, anbieten, oder einfach nur miteinander in Kontakt treten können”, erklärt Christine Roßkothen, Mitglied des Stiftungsvorstands.

Hier eine Förderung von Senioreneinrichtungen, dort eine Matschanlage für eine Kita, und anderswo der Ankauf und die Umwandlung eines Waldgrundstücks in einen Bürgerwald mit einem grünen Klassenzimmer für örtliche Schulen: So vielfältig wie das Leben selbst sind auch die von der Heinz Trox-Stiftung geförderten Projekte im sozialen Bereich. Aber nicht nur die Stiftung fördert nachhaltige Projekte, sondern auch die TROX GmbH bekennt sich zur Nachhaltigkeit und investiert in eine nachhaltige Zukunft.

Nachhaltige Entwicklung – Klimaschutz direkt vor Ort

Als das Unternehmen TROX in der Nachkriegszeit gegründet wurde, waren Umweltschutz und Nachhaltigkeit noch keine Themen. Die Zeit war vielmehr geprägt vom Bemühen um möglichst rasches wirtschaftliches Wachstum. Das hat sich längst geändert und die Erkenntnis, dass ein die Umwelt schädigendes „Weiter so!“ seitens der Menschheit nicht dauerhaft tragfähig ist, mündete 2015 in einem einzigartigen Beschluss der internationalen Staatengemeinschaft. Die UN-Vollversammlung legte einstimmig fest, dass die Welt sich ganzheitlich am Prinzip der „nachhaltigen Entwicklung“ ausrichten muss, dass also das Handeln in der Gegenwart nicht zu Lasten künftiger Generationen gehen darf. Dem hat sich auch die TROX Group verschrieben.

„TROX gehört zu den Unternehmen, die das Thema Nachhaltigkeit als aktive Vorreiter ihrer Branche konsequent und energisch angehen“, erklärt Christine Roßkothen, die bei TROX den Bereich Corporate Social Responsibility verantwortet und sich in den letzten Jahren intensiv mit den Themen Nachhaltigkeit und Klimaneutralität beschäftigt hat. „Das heißt, wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber der Umwelt und den nachfolgenden Generationen sehr bewusst. Wir forschen und entwickeln stetig neue Techniken, überprüfen uns permanent selbst und stellen Stellschrauben, um unseren Beitrag zur Klimaneutralität auf allen Unternehmensebenen zu leisten. Nichts war für uns deshalb naheliegender, als uns an einem Projekt zur Erforschung nachwachsender Rohstoffe zu beteiligen. Damit gemeint ist ein Forschungsprojekt rund um die 5-Hektar große Plantage mit Paulownia- oder Blauglockenbäumen, die sich direkt vor unserer Haustüre in Neukirchen-Vluyn befindet.“

Mitglieder der Familie Bonsels, von TROX sowie des bio innovation park Rheinland e.V. enthüllten im Juni 2022 drei Infotafeln, die seither am Rand der Plantage in Niep über das Projekt informieren. Im Oktober waren die Setzlinge bereits zu stolzen „Bäumchen“ mit einer durchschnittlichen Höhe von bis zu 4 Metern herangewachsen. Nach der Wachstumsprognose wurde der Stamm-Durchmesser im zweiten Jahr auf 8 cm geschätzt.  Genaue Messungen ergaben einen Durchmesser von 12 cm und eine Stammhöhe von 5,5 m. Mit anderen Worten: Das Wachstum der Bäume ist deutlich besser als die Prognosen.

Was bedeutet das für die CO2-Bindung?
„Für das Jahr 2023 wurde eine CO2-Speicherung von 7 Tonnen pro Hektar prognostiziert. Die tatsächliche CO2-Speicherung pro Hektar liegt bei über 18 Tonnen. Die Bundesrepublik Deutschland rechnet mit einer CO2-Bindung von 5 Tonnen pro Hektar Ackerland. Um hier eine Doppelberechnung zu vermeiden, ziehen wir diesen Wert natürlich ab. So kommen wir auf über 66 Tonnen CO2-Bindung für 5 Hektar”, so Christine Roßkothen. „Die zusätzliche CO2-Speicherungder Baumkronen, der Blätter und auch die tatsächliche CO2-Anreicherung im Boden sind hier noch nicht berücksichtigt.”

Mehr zur Paulownia-Plantage
paulownia.trox.de
Was wächst denn hier?

Dem Paulowniabaum sind gleich etliche Eigenschaften zu eigen, die ihn als besonders nachhaltig darstellen. So ist er sehr schnellwüchsig, hat ein hohes CO2-Speichervermögen und sein Holz weist sehr gute Materialeigenschaften auf. Paulowniaholz wird heute bereits aufgrund seines leichten Gewichts im Boots- und Caravan-Bau eingesetzt. Das Paulownia-Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt mit Neukirchen-Vluyner Landwirt Stefan Bonsels, seiner Tochter Hanna, der Uni Bonn/bio innovation park Rheinland e. V. und TROX. Dabei soll eine transparente und wissenschaftlich fundierte Grundlage für die Erstellung von CO2-Zertifikaten beim Anbau von Paulownia-Bäumen geschaffen werden Das übergeordnete, langfristige Ziel ist, mit lokalen Projekten die CO2-Reduzierung in der Region zu verankern und die lokale Wirtschaft für den Anbau von nachwachsenden Rohstoffen zu gewinnen.

Verantwortung ist das tragende Netzwerk des gedeihlichen Zusammenlebens

„Je mehr und je besser Menschen sowohl für sich selbst wie auch für andere verantwortlich handeln, umso eher gelingt es Schäden zu vermeiden und Chancen für das menschliche Wohlergehen zu verwirklichen. Mitarbeitende der TROX GROUP handeln tagein tagaus verantwortlich miteinander, ihnen gebührt unser Dank und unsere Anerkennung, denn dadurch ermöglichen sie auch die Fördertätigkeit der Stiftung,” macht Prof. Dr. Hans Fleisch, Vorsitzender des Stiftungsrats, deutlich und ergänzt „Wir haben dem Weitblick und vorausschauenden Handeln von Heinz Trox viel zu verdanken und ich bin mir sicher, er wäre stolz auf das, was wir in seinem Namen in den letzten Jahren geschaffen und geschafft haben. Es würde Heinz Trox bestimmt freuen, wenn TROX und seine Stiftung beispielgebend und Inspiration stiftend für andere Unternehmer sind, denen die Bewahrung ihres Lebenswerks ebenso am Herzen liegt.”

Im Jahre 1951 gründete Heinrich Trox zusammen mit seinem Bruder Friedrich ein Unternehmen zur Produktion von Luftdurchlässen, die Gebrüder Trox GmbH. Bereits zwei Jahre nach der Gründung übernahm Heinrich Trox die Anteile seines Bruders am Unter-nehmen und war damit alleiniger Gesellschafter. Im Jahre 1960 traten Heinrichs Söhne Klaus und Heinz dem Unternehmen bei. Nach dem Tod von Klaus Trox 1988 war Heinz Trox bis 2001 Vorsitzender der Geschäftsführung und baute vor allem das internationale Geschäft stark aus. 2001 wechselte er in den Aufsichtsrat und erwarb im Jahr 2006 die Geschäftsanteile der Familie seines Bruders. Damit wurde er Hauptgesellschafter der Gebrüder Trox GmbH. Im Laufe der Firmengeschichte, insbesondere dann unter der Leitung von Heinz Trox, wuchsen sowohl die Produktpalette als auch die Anzahl der Tochtergesellschaften beträchtlich.

Seit 2006 firmiert das Unternehmen, mittlerweile ein „global Player”, als Trox GmbH und der weltweite Konzernverbund präsentiert sich als TROX GROUP. Mit 33 Tochtergesellschaften in 27 Ländern auf fünf Kontinenten, 20 Produktionsstätten und weiteren Importeuren und Vertretungen ist das Unternehmen in über 70 Ländern vor Ort. Aktuell erwirtschaftet die TROX GROUP weltweit mit rd. 4.950 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 725 Mio. Euro.

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