Würziger Rettich-Radieschen-Dip

Dieser zünftige Rettich-Radieschen-Dip schmeckt natürlich nicht nur zum Oktoberfest und darf bei den gesunden und kalorienarmen Zutaten selbstverständlich ganzjährig genossen werden!

Die herzhaften Senföle des Rettichs, deren Gehalt je nach Sorte und Jahreszeit variieren kann, sorgen für die typische, pikante Schärfe – die sich aber durch beherztes Einsalzen mildern lässt – und gelten als äußerst verdauungsförderlich. Schon vor Jahrhunderten wurde Rettich als Medizin gegen Gicht, Rheuma und sogar Husten und Heiserkeit eingesetzt.

Ein großer Pluspunkt der scharfen Wurzel ist der erfreulich niedrige Fett- und Kaloriengehalt, der Rettich zu einer ausgesprochen schlanken Knabberei macht. Rettich ist reich an Mineralstoffen und Spurenelementen und mit einem relativ hohem Vitamin C Gehalt (29 mg je 100 g Rettich) ein Freund unserer Verdauung und des Immunsystems.

Die Radieschen, die kleinsten Vertreter der Rettich-Dynastie, sind ebenfalls ein idealer und kalorienarmer Snack. Der scharfe, manchmal von einer leichten Bitternote begleitete Geschmack fördert das Sättigungsgefühl. Roh als würzende Gemüsebeilage machen Radieschen Appetit auf etwas Salziges oder bilden einen reizvollen geschmacklichen Kontrast zu Süßem. Genau wie Rettich, enthalten sie Senföl, das den herrlich scharfen Geschmack ausmacht – und die Verdauung anregt. Es steht sogar im Ruf antibakteriell zu wirken und auf diese Weise Magen-Darm-Verstimmungen entgegenzuwirken bzw. den Körper bei der Abwehr von Viren, Bakterien und Pilzen zu unterstützen.

Neben Senföl enthalten Radieschen aber noch jede Menge anderer, gesunder Inhaltsstoffe, darunter die wichtigen Mineralstoffe Kalium, Calcium und Eisen und die Vitamine A, B1, B2 und C. Überhaupt sind Radieschen wahre Gesundheitspakete mit einem Wassergehalt von 94 Prozent und nur 14 Kalorien pro 100 Gramm. Mit ihnen lässt sich beispielsweise ein toller Low-Carb-Salat herstellen.

ZUTATEN
Für 6 Personen

  • ½ Rettich
  • 1 Bund Radieschen mit ganzen und schönen Blättern
  • 1 Handvoll gesalzene Mandeln
  • 4 EL Griechischer Joghurt
  • 1 EL Frischkäse
  • 1 TL Rettichsahne
  • Salz, Pfeffer, etwas Olivenöl

Zubereitung

Rettich schälen, grob hacken und leicht salzen. Radieschen von den Blättern trennen, waschen und grob schneiden. Leicht salzen. Radieschenblätter sorgfältig in Zitronenwasser waschen und abtrocknen. Die Stengel aussortieren. Die Blätter probieren: Falls sie bitter schmecken, 2 Minuten in kochendem Wasser blanchieren. Olivenöl und Blätter in eine Pfanne geben, mit einer Prise Salz abschmecken und 2-3 Minuten garen/rösten bis die Blätter zart werden. Dann zur Seite stellen.

Die Mandeln ohne Fett 3 Minuten in einer Pfanne rösten.

Alle Zutaten in einen Mixer geben und auf niedriger Stufe mixen, bis sie gut vermischt sind. Wie lange gemixt wird, hängt davon ab, ob man den Dip lieber glatt oder stückig mag.

Ein letztes Mal nachwürzen und z.B. mit frischen Brezn servieren.

Und damit sagen wir: „Ein Prosit der Gemütlichkeit!“

 

 

 

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